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Theodorakis mit Igal Alon
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Um jedes Missverständnis zu vermeiden:
Bei der Vorstellung seines neuen Buches “Pou Na Vro Tin Psychi Mou” (Wo werde ich meine Seele finden?) am 4.11.2003, sprach Mikis Theodorakis auch über das "Problem Israel".
Wie wenig diese Äusserungen ins Gewicht fielen, geht schon daraus hervor, dass die großen griechischen Zeitungen sie mit keinem Wort erwähnten (siehe dazu TA NEA).
Als sie aber, eine Woche später (!), aus dem Kontext gerissen, durch die rechtsgerichtete Zeitung "Apogevmatini" an die Öffentlichkeit gerieten, haben sie eine Polemik ausgelöst, wie wir sie noch nicht erlebt haben. Seitenweise laufen bei uns und in Athen hasserfüllte E-Mails und Eintragungen ins Gästebuch ein.
Wir haben uns entschlossen, nach einer Woche der Auseinandersetzungen das Gästebuch wieder zu öffnen, damit jeder sehen kann, in welche Abgründe an krankhaftem Schwachsinn und an Niedertracht hasserfüllte Geister, ob Israeli, Juden, Neonazis, Faschisten oder Antisemiten aller Couleur hinabsinken können. Gewiss es gibt auch Pro und Contra, die sich ehrlich und fragend ausdrücken... Glücklicherweise, ansonsten könnte man schier verzweifeln.
Diesen Äusserungen stellen wir die Erklärung von Mikis Theodorakis selbst entgegen. Sie ist unser Beitrag zu einer Diskussion, die denen, die sie ausgelöst haben, wahrlich nicht zur Ehre gereicht.
Guy Wagner
Webmaster - Internationale Stiftung Mikis Theodorakis, FILIKI
>>> Erklärung von Mikis Theodorakis
>>> Stephanos Georgakopoulos, Deutsche Welle
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