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Theodorakis
- Chronologie (XI)
Der
Symphoniker Theodorakis 1981-1988
von
Guy Wagner und Asteris Koutoulas
Illustrierung:
Guy Wagner
1981
01.01.
Griechenland wird als 10. Vollmitglied in die EG aufgenommen.
Januar:
Theodorakis vollendet den »Canto General« und seine 2.
und 3. Symphonie.
Ende
März: Uraufführung des integralen »Canto General«
in der DDR.
Begeisterung für Theodorakis in der DDR (Photo:
Privatier)
Frühling:
Tournee mit dem »Canto General«
Mai:
Der neue französische Staatspräsident François Mitterrand
lädt Theodorakis zu seiner Amtseinführung ein.
Sommer:
Triumphale »Canto«-Aufführungen in Lateinamerika
(u.a. Kuba und Nicaragua).
18.10.
Großer Wahlerfolg der PASOK unter Andreas Papandreou. Theodorakis
wird, genau wie Mercouri, in seinem früheren Wahlbezirk »Piräus
II« als Unabhängiger auf der Liste der KKE ins Parlament
gewählt.
Melina
Mercouri wird Kultusministerin.
1982
05.02.
Uraufführung mit Cyprien Katsaris des Klavierkonzertes (1958)
und der Zweiten Symphonie im Großen Saal des Palastes der
Republik, Ostberlin.
29.04.
Uraufführung der Dritten Symphonie in der Komischen Oper,
Ostberlin. Theodorakis hat ein schweres Beinleiden als Spätfolgen
der Makronissos-Folterungen.
09.07.
Im Rahmen des Internationalen Festivals Echternach Luxemburg, Erstaufführung
im Westen des Klavierkonzerts und der Zweiten Symphonie mit Cyprien Katsaris,
Leitung: Mikis Theodorakis.
16.10.
Erstaufführung von »Axion Esti« in deutscher Sprache
im Gewandhaus Leipzig.
Theodorakis dirigiert »Axion Esti«
im Gewandhaus (Photo Guy Wagner)
1983
23.02.
Uraufführung der »Sadduzäer-Passion«
im Metropol-Theater, Ostberlin (DDR), Leitung: Hans-Peter Frank.
Theodorakis
wird mit dem Lenin-Friedenspreis 1983 ausgezeichnet.
April:
»Thalassa Mare Nostrum« und »Sept danses grecques«,
Ballette von Maurice Béjart, enthalten Choreographien auf
Werke von Theodorakis.
21.05.
Uraufführung der »Liturgie in h-Moll« durch den
Dresdner Kreuzchor, Leitung: Martin Flämig.
1984
19.05.
Uraufführung im Rahmen der Dresdner Musikfestspiele der Siebenten
Symphonie (»Frühlingssymphonie«) in Anwesenheit von
Yannis Ritsos und Mikis Theodorakis. Leitung: Christian Hauschild.
 Theodorakis
in der DDR mit Myrto und Asteris Koutoulas, seinem Übersetzer und
Freund
1985
29.03.
Christos Sartzetakis, der in den 60er Jahren die Lambrakis-Verschwörer
verurteilt hatte, wird neuer Staatspräsident.
02.06.
Parlamentswahlen. PASOK erreicht wieder die absolute Mehrheit.
29.07.
Aufführung der »Frühlingssymphonie« unter Dmitri
Kitaenko in Eleusis zum 60. Geburtstag des Komponisten.
1986
Theodorakis
distanziert sich erneut von der KKE. Er ist in seiner Heimat zahlreichen
Angriffen ausgesetzt.
1987
Theodorakis
gründet mit Zülfü Livaneli, den türkischen
Komponisten und Sänger, die Griechisch-Türkische
Freundschaftsgesellschaft.
Der erste
Band der Autobiographie »Die Wege des Erzengels« erscheint.
03.05.
Uraufführung, unter der Leitung von Loukas Karytinos, der Vierten
Symphonie (der »Chor-Oden«), geschrieben zum 150. Jubiläum
der Athener Universiät,
1988
30.01.
Andreas Papandreou und Turgut Özal treffen sich, nach Vermittlung
von Theodorakis, zum ersten griechisch-türkischen Gipfeltreffen
seit 1978 in Davos.
06.08.
In der Arena von Verona kommt das Ballett »Zorba il Greco«
in einer Choreographie von Lorca Massine und unter der Leitung von Mikis
Theodorakis zur triumphalen Uraufführung
07.11.
Nach der Flucht des Bankiers Yorgos Koskotas, verantwortlich für
einen gewaltigen Finanzskandal, nimmt die innenpolitische Spannung in
Griechenland zu..
©
Guy Wagner und Asteris Koutoulas, 1996-2002 Das © gilt ebenfalls
für alle Bilder (Archiv Theodorakis »Filiki«).
Übernahme nur nach Genehmigung und mit Link auf die Theodorakis
Homepage möglich!
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