Biographische Angaben

Chronologie

Interviews

Stellungnahmen

Aussagen

Zeugnisse

Ehrungen

Werkkatalog

Gedanken zum musikalischen Œuvre von Mikis Theodorakis - NEU

Byzantinische Musik

Kammermusik

(Meta)symphonik - Oratorien

Ballette

Bühnenmusik

Opern

Liedflüsse

Liederzyklen (1974-1995)

Liederzyklen (1937-1973)

Filmmusik

Gedichttexte

Autorenbiographien

Allgemeines - NEU

2008

2007

2006

2005

2004

2003

2002

2001

2000

Vor 2000

Asti's Seiten

Calendar

Ankündigungen

Rezensionen

Opernedition zum 75. Geburtstag auf Intuition Classics

29.07.05: "First Songs" erschienen

THEODORAKIS BEI INTUITION RECORDS (SCHOTT MUSIC)

THEODORAKIS BEI PEREGRINA

THEODORAKIS BEI EDEL / BERLIN CLASSICS

THEODORAKIS BEI TROPICAL MUSIC

Vollständige Diskographie

Kommentare zu CDs

Maria Farantouri

Freunde und Partner

Musiker

Sängerinnen und Sänger

Tondokumente

Photodokumente

FILIKI

Theodorakis tritt seine Archive ab

Theodorakis in den Enzyklopädien.

Gästebuch

Ein Leben für Griechenland

Theodorakis' Gedichte

Mia Zoi yia tin Ellada


English

Français



Sie befinden sich hier Varia

Theodorakis tritt seine Archive ab






Mikis Theodorakis hat der Nachwelt die Dokumente seines Lebens überliefert. Seine persönlichen Archive werden der Musikbücherei Lilian Voudouri zukommen. In einer ergreifenden Feierstunde, am Dienstag, den 16 Dezember 1997, wurde die Übergabe offizialisiert.

Theodorakis schrieb seine ersten Lieder 1937 in Patras (Peloponnes). Seither sind sechzig Jahre vergangen, und der Komponist schuf ein gewaltiges Werk, das oft unter dramatischen Umständen enstand. So findet man in seinen Archiven die Originale seiner Kompositionen: Lieder, Kammermusik, Symphonien, Oratorien, Opern, Musik für Bühne und Film, aber auch politische Artikel, Bücher, Kommentare und Rezensionen zur Musik und zum Zeitgeschehen, Berichte, Analysen, Reportagen, Essays.

Christos Lambrakis, Medienzar, Pressemogul, Vorsitzender der Symphonischen Halle Athens, Megaron, erklärte, es sei wohl zum ersten Male, daß ein Künstler zu Lebzeiten seine Archive dem Publikum zugänglich gemacht hat.

Ein sichtlich gerührter Theodorakis, der gesundheitlich in guter Form schien, dankte seinen Freunden aus aller Welt, die eigens zu dieser Gelegenheit nach Athen gereist war, für ihre jahrelange Unterstützung. In besonders herzlichen Worten dankte er zwei Menschen, die ihr leben in den Dienst seines Werkes und seines Erhalts gestellt haben: "mein Vater Georgios Theodorakis und meine Frau Myrto".

Theodorakis sagte, er übergebe seine Archive der Musikbücherei um zu verhindern, daß eine natürliche Katastrophe zur Zerstörung seines Lebenswerkes führen könnte, - eines Werkes, das immer im Zeichen der Suche nach der universellen Harmonie und seines Pflichtebwußtseins als "Bürgers" entstanden sei und gestanden habe. Es gebe daher für ihn keine aufregendere Erfahrung als jene, die darin besteht, daß andere Menschen seine Musik hören und singen.

Der Zeremonie folgte ein kurzes Konzert. Sophia Michailidou sang mit ihrer ausdrucksstarken Stimme zwei Melodien aus dem "Zorba"-Ballett. Das Orchester "La Camerata", gab unter der Leitung von Loukas Karytinos, den großen Spezialisten für die Musik von Theodorakis, gab eine spannende Darbietung des Scherzos aus Theodorakis' "Sinfonietta". Der klar gegliederte Dialog zwischen Stella Gadedi (Flöte) und Alexandra Papastefanou (Klavier) war meisterlich.

Die selbe Flötistin, sowie der brillante Klarinettist Styros Mourikis und der Trompeter Sokratis Avtis waren die Solisten des "Adagios", das Theodorakis 1993 für die Opfer des Bosnienkrieges komponiert hat. Mikis selbst dirigierte dieses Werk und machte es zu einem wahrhaft ergreifenden "Moment musical".

© 1997 by Guy Wagner


Theodorakis dirigiert Theodorakis



Ce texte a été publié dans l'édition du 31.12.1997 de l'hebdomadaire "Le Jeudi"

© 1997 by Guy Wagner



Sitedesign:
www.grafix.fr

© Guy Wagner - FILIKI 1996-2008