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THEODORAKIS BRICHT ZUSAMMEN






Theodorakis Syntagma 12.2.



Theodorakis läuft inmitten der Krawalle Hilfe suchend im Kreis, sein Gesicht bedeckt von einer Gasmaske.

Auch der weltberühmte Musiker Mikis Theodorakis (86) ist Opfer der Gewalt-Eskalation in Athens Innenstadt geworden. Männer um ihn herum stützen den alten Mann, hieven ihn in einen Rollstuhl und bringen ihn vom Protest-Platz.

Der Komponist, Dirigent und einstige Widerstandskämpfer ist wütend, bezeichnet das Ja zum Sparpaket als "Verrat". Er fürchte, dass die Sparmaßnahmen Griechenland "den Tod" bringen werden, sagt er. Dann wird auch er vom Tränengas erwischt, bricht mit Atemnot zusammen.

Nach "Bild"

Theodorakis' Sekretärin, Rena Parmenidou, die an seiner Seite war, gibt eine andere Erklärung für die dramatische Szene:

"Einige versuchen, Theodorakis in einen Rollstuhl zu drücken, um ihn wegzubringen. Er aber will nicht und ruft: 'Ase me as me htipisoun' (Lasst nur, mir ist's egal, ob sie mich treffen!)"







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