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THEODORAKIS MIT ROMANOS BEI SCHOTT MUSIC







Schott-Romanos



Mainz – Der griechische Komponist Mikis Theodorakis, sein Verlag Romanos und Schott Music haben mit sofortiger Wirkung eine umfassende verlegerische Zusammenarbeit vereinbart.

Der Verlag Romanos, der nahezu das gesamte Schaffen von Theodorakis publiziert, wird ab sofort alle Herstellungs-, Marketing- und Vertriebsaufgaben für seine Leih- und Kaufwerke Schott Music und dessen internationalen Töchtern anvertrauen. Die beiden Unternehmen werden zukünftig ein gemeinsames Copyright an den Publikationen besitzen.

Ab sofort ist Schott Music geschäftsführender Verleger für alle Bereiche und Länder einschließlich Griechenlands sowie Ansprechpartner für alle Medienpartner (Orchester, Opernhäuser, Musikalienhändler und Privatkunden). Damit betreut Schott Music nahezu das gesamte Schaffen von Mikis Theodorakis ohne territoriale Einschränkung, darunter auch die auf der ganzen Welt bekannten Musik zum Ballett Zorbas.

Mikis Theodorakis gilt als der international bekannteste und erfolgreichste griechische Komponist mit einem umfangreichen Oeuvre, darunter über 1000 Liedern, die in zahlreiche Sprachen übersetzt wurden.

Die erste Periode seines musikalischen Schaffens (1940-53) schließt Lieder, Oratorien, Kammermusik, Ballette und symphonische Werke ein, darunter die "Erste Symphonie".

Die zweite, so genannte Pariser Periode (1954-59), während derer er unter anderem bei Olivier Messiaen studierte, umfasst Kammermusik, Ballette und sinfonische Werke. Die wichtigsten Kompositionen dieser Zeit sind die "Erste Suite für Klavier und Orchester" und das Ballett "Antigone", das 1959 von Covent Garden in Auftrag gegeben wurde.

Die dritte Periode (1960-80) ist die Zeit seines politischen Engagements und der Hinwendung zur populären Musik, vor allem dem Lied. Als herausragende Arbeiten gelten hier die Oratorien "Axion Esti" und "Canto General".

Es folgte eine vierte Periode von 1981 bis 1988, während derer Theodorakis die Komposition von Liedzyklen weiterführte, gleichzeitig aber zur sinfonische Musik zurückkehrte. Die bedeutendsten Arbeiten dieser Zeit sind die "Zweite…", "Dritte…" und "Siebente Symphonie", die "Sadduzäerpassion", seine erste Oper, "Kostas Kariotakis (Die Metamorphosen des Dionysos)" und das "Zorbas"-Ballett.

Während der fünften Periode seit 1989 komponierte Mikis Theodorakis seine drei Opern (lyrische Tragödien) "Medea", "Electra" und "Antigone". Hinzu kommt das jüngste musiktheatralische Werk, die Oper "Lysistrata".

7. März 2008



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