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27.10.06: Theodorakis reagiert auf eine Fälschung




Mikis Theodorakis möchte folgende Aussage hinsichtlich eines gefälschten, angeblich von ihm geschrieben Briefes veröffentlichen, der seit dem 25. Oktober unter seinem Namen in verschiedenen Ländern der Welt auftaucht ist und hauptsächlich an Botschaften und andere internationale Organisationen versandt wurde.


AUSSAGE - DEMENTI

Dies ist ein schändlicher, erniedrigender und gefährlicher Text, dessen Hauptziel ist, mich moralisch zu zerstören und zu versuchen, eine unüberbrückbare Kluft zwischen den Menschen in Israel und mir zu schaffen.

Es ist eine widerliche Provokation, die ich von ganzem Herzen verurteile. Der Brief wurde durch finstere Kräfte hergestellt und über Internet mit einer fabrizierten „Absenderadresse“ (mein Name wird erwähnt, aber es ist nicht meine Adresse), an eine unbekannten Anzahl von Empfängern geschickt, deren Identität auch unbekannt bleibt.

Ich habe zuerst von diesem Text erfahren, als ein Empfänger, der überzeugt war, dass er nicht von mir geschrieben sein konnte, ihn mir zugestellt hat.

Man muss sich die Frage stellen, wer Interesse daran haben kann, so was zu tun? Wer kann sich wünschen, dass so was geschieht? Und welche Person oder welche Personen verstecken sich hinter der falschen Internet-Adresse?

Von diesem provokatorischen Dokument kann ich mich nur distanzieren und sowohl dessen Inhalt als dessen Form verurteilen, die, - ich wiederhole mich -, in keinem Bezug zu meinen Ideen, meiner Ethik und meinem erwiesenen Respekt für die Menschen in Israel stehen.

Während einer Begegnung mit Herrn Moses Konstantinis, dem Präsidenten des zentralen jüdischen Rates in Griechenland, hatte ich die Gelegenheit, ihm meine Gedanken mitzuteilen und ihm die Zusicherung meiner alten und tiefen Solidarität mit den Menschen Israels zu bestätigen, die für eine bessere Welt kämpfen.


Athen, 27.10.2006
Mikis Theodorakis


Deutsche Übersetzung: Guy Wagner - Veröffentlicht am 29. Oktober 2006


Anm.: Wir werden dem Autor / den Autoren des gefäschten Briefes natürlich nicht die Ehre erweisen, seinen / ihren Wust zu veröffentlichen


Und hier die Beweise für die Fälschung:





- Falsche Internet-Adresse
- In einem miserabel geschriebenen englischen Brief Hinweise auf die französische Homepage





- Theoidorakis gibt nie "Greek composer" in seiner Anschrift an






- Eine derart kretinöse Höflichkeitsformel würde Theodorakis nie gebrauchen






- Kein Kommentar



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