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10.-11.03.: "Unsterblicher Ozean der Harmonie"






Mikis Theodorakis
Der griechische Komponist Mikis Theodorakis sieht "kosmische Harmonie" als Quelle seiner Musik. Die Werke großer Künstler seien unsterblich, weil sich die Sterblichen mit dem "unsterblichen Ozean der Harmonie" verbänden, sagte Theodorakis der Süddeutschen Zeitung.








München (ddp). Der griechische Komponist Mikis Theodorakis sieht "kosmische Harmonie" als Quelle seiner Musik. Die Werke großer Künstler seien unsterblich, weil sich die Sterblichen mit dem "unsterblichen Ozean der Harmonie" verbänden, sagte Theodorakis der Süddeutschen Zeitung (Freitagsausgabe). Auf seine Anregung befasst sich dem Blatt zufolge am Freitag und Samstag ein internationales Symposium an der Universität Kreta mit"kosmischer Harmonie". Auf dem Programm stünden unter anderem "Weltall-Musik" und der Gesang von Walen und Elefanten.

Theodorakis ist sich gewiss, dass auch er ein "kleines Molekül im Ozean der kosmischen Harmonie" ist. Seine Theorie dazu habe er bereits 1942 formuliert. Er habe aber nie darüber gesprochen, weil er keinen Ehrgeiz gehabt habe, sich "mit philosophischen Kenntnissen zu schmücken".

Volkslieder sind seiner Ansicht nach direkt von "himmlischer Musik" inspiriert. Ein Volkslied entstehe ohne "kopfgesteuerte Bearbeitung", es sei "wie ein schönes nacktes Mädchen am Strand unter der leuchtenden Sonne".

Theodorakis (80) gilt weltweit als der bekannteste Komponist griechischer Musik. Neben mehr als 1000 Liedern schrieb er Sinfonien, Kantaten, Filmmusiken, Ballette, fünf Opern und vertonte die großen klassischen Tragödien. Seine bekannteste Komposition ist die Musik zu dem Film "Alexis Sorbas" mit Anthony Quinn in der Hauptrolle.

(ddp)



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