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"Gleich einem antiken Wind" - Gedichte




1. SCHLAFLOSIGKEIT

Dein Gesicht geprägt von den Inseln versenkt dich
in den Farben des Meeres
den doppelt fremden und vergessnen
Weil du auf Wörterreise gehst im Herbst
und ich meine Nacht auf den Blättern verbringe.


2. GLEICH EINEM ANTIKEN WIND

Du versuchst mich im Wasser in deinen tiefen Augen
gleich einem antiken Wind einem Griechischen gebe ich
mich den Inseln den Meeren
deinem Körper und von da an in deine Einsamkeit.


3. BAUER DES MEERES

Mit den kleinen Wahrheiten deines Körpers
erreich ich die Dinge bis in den Tod
Bauer der Gewässer und Griechischer Wörter.


4. DIE INSEL

Wenn es regnet dein Körper Insel
Höhle gar ich finde dich in der Härte der Welt
pflegen die Blumen des Nordens die Todesstrände.


5. MICH JAGT DER REGEN

Mich jagt der Regen und nachts auch du dort
allein ich steig das Wasser hinauf die Straßen die Tage
bis zur Höhe der Sonne zu meinen tiefen Sorgen
Der Welt unbekannte Dinge die in deinem Körper
geheim klein und musikalisch und du machst mich verrückt.


6. DENN DU BIST DAS MEER

Unter deinen Kleidern trägst du Blumen und Messer
Denn du bist das Meer der unerreichte sonnenklare
Winterhimmel
der Frühling der kleine gefaßt in ein Gedicht.


7. ZEIT DES WASSERS

Steig das Wasser hinauf von der Seite der Einsamkeit her
während sich die Welt im Wasser spiegelt tief in deinen Träumen.


8. TIEF BLAU

Viel Wasser fassen deine Augen und die Tage werden
leichter ohne Körper
byzantinische Ikonen im Tiefblau meines Gedächtnisses
Nackt verteile ich mich mal in deiner Luft mal in
meinem Meer


9. DIE ALTEN MONDE

Du wiegst mich schön wie Musik in der glorreichen
Stadt deiner Augen
die alten Monde gehen manchmal auf am Tag
schöne Mädchen des Feuers die dem Regen entspringen
und Worte kennen schöne Griechische meerige.


10. GEFÜHL

Wieder verlierst du der Nacht kleine Stunde
im Mund bleibt der Sturm und der ganze Körper geöffnet
dem Meer.


11. MEINE BESUCHE

Oft besuche ich Namen und vereinsamte Himmel
mein mir feindliches Selbst und den inneren Schmerz
der Gewässer
noch bringe ich durcheinander die Leidenschaften die
Idole der Mädchen
mit den Stürmen der Aromen ich färb sie Gesichter
entstehen
ich wechsle meine Augen höre Lieder
abgesehen von meinem Lachen dem über Jahrhunderte
ungeborenen.


12. DIE FARBE SCHWARZ

In deinem Körper lerne ich das Schwarz wie im
Brunnen einer verzweifelten Stimme
stets wiederholend ich liebe dich.


Übertragen von © Asteris und Ina Kutulas



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