|
|
Chryssoprassino phyllo rigmeno sto pelago...
|
Als Mikis Theodorakis Anfang 1964 erstmals Zypern besuchte, willigte er ein, die Musik für einem Dokumentarfilm zu schreiben, der zu diesem Zeitpunkt von der "Rundfunkgesellschaft Zypern" unter dem Titel: "Die Insel der Aphrodite" gedreht wurde.
Die Produktion hatte 1963 begonnen, aber wegen des türkischen Aufstands Ende des Jahres, mußten die Filmemacher - alles junge Leute, die sich erstmals an einer ernsthaften Dokumentarproduktion versuchten- ihr Werk unterbrechen, und erst im folgenden Frühling, als ein relativer Frieden auf Zypern hergestellt war, konnte der Film zu Ende gedreht werden.
Im Sommer 1964 besuchte Mikis Theodorakis erneut Zypern und, da der Film inzwischen fertiggestellt war, konnte er mit der Musikpartitur beginnen, was für ihn insofern sehr leicht war als der Thema des Filmes ihm nahe lag:
* der Gang durch die Geschichte eines stolzen Volkes
* Monumente und Kunstwerke, die bis zu achttausend Jahre alt waren
* das Leben auf der Mittelmeerinsel, wo die Göttin der Liebe den Fluten entstiegen war.
In nur wenigen Wochen vollendete er die Partitur, durch die er seine Liebe und Verbundenheit zu Zypern und seinen Menschen ausdrückte.
Der Film "Die Insel der Aphrodite" ist in Farbe. Sein Regisseur war CHARILAOS PAPADOPOULOS, beigeordneter Leiter des zypriotischen Fernsehens,
- das Filmskript war von ANDREAS CHRISTOPHIDES, Leiter des Rundfunkprogramms,
- die Gedichttexte von LEO MALENIS, einem autentischen Dichter,
- die Leitung der Photographie und die Edition oblagen GEORGE LANITIS,
der Produktionsleiter war MIKIS MICHAELIDIS.
Grundlage: das Booklet zu CD-Ausgabe von "Chryssoprassino Phyllo"
Guy Wagner
|