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Iacovos Kambanellis






Kambanellis mit Theodorakis (Photo: Asteris Koutoulas)
Der Dramatiker Iakovos Kambanellis, Vater des neohellenischen Theaters der Nachkriegszeit, wurde 1922 auf der Insel Naxos geboren.

Während des zweiten Weltkrieges war er von den Deutschen im Konzentrationslager von Mauthausen (1943-45) inhaftiert.




Sein erstes Theaterstück, das produziert wurde, war "Tanz auf den Getreideähren" (1950). Ihm folgten "Der siebte Tag der Schöpfung", "Das Armenhaus", "Das Alter der Nacht", "Das unbekannte Märchen", "Langes Leben Aspasia", "Odysseus kehrt heim", "Die Strafkolonie", "Unser großer Zirkus", "Der Feind", "Die Leute", "Gesichter für Violine und Orchester" und "Die vier Tischbeine".

Als Drehbuchautor ist sein Beitrag für das Kino beträchtlich. Sein Name ist mit der jungen Avantgarde griechischer Filmregisseure verbunden in Filmen wie "Stella" von Cacoyannis und "Der Drache und der Fluß" von Koundouros. Er selbst hat "Die Kanone und die Nachtigall " gedreht.

1963 hat er sein einziges Prosawerk geschrieben: "Mauthausen", eine "wahre Geschichte", wie er sagt, "die ich während der Stunden wiedererlebt habe, als ich alte Notizen nachlas und mich zu erinnern versuchte".

Seine Zusammenarbeit als Dichter mit zahlreichen Komponisten, einschließlich Hadjidakis, Theodorakis und Xarchakos, hat wesentlich zur Steigerung der poetischen Qualität des griechischen Liedes beigetragen.

Kürzlich ist Iakovos Kampanellis Mitglied der Akademie von Athen geworden, wo er den Lehrstuhl für Theaterdramaturgie besetzt.


© Guy Wagner





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