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Asteris Kutulas






Asteris Kutulas mit Mikis in Passau 1999 (Photo: Ariel Wagner-Parker)
Asteris Kutulas wurde 1960 in Rumänien als Sohn griechischer Emigranten geboren, die 1968 in die ehemalige DDR umzogen. Er besuchte in Dresden die Kreuzschule und studierte von 1979 bis 1984 Germanistik und Geschichte der Philosophie an der Universität Leipzig.

Übersetzte seit 1981 zahlreiche Werke bedeutender griechischer Autoren ins Deutsche, so zum Beispiel Lyrik, Essays und Prosa von Konstantin Kavafis, Giorgos Seferis, Nikos Engonopoulos, Jannis Ritsos und Odysseas Elytis, aber auch die Autobiographie und Schriften zu Musik von Mikis Theodorakis. Bei den meisten der über fünfunddreißig eigenständigen Buchausgaben war er zumeist auch Herausgeber und Nachwortautor. Außerdem veröffentlichte Kutulas eine Reihe von eigenen Texten, Interviews und Übersetzungen von Werken anderer Autoren in verschiedenen deutschen und griechischen Literaturzeitschriften und Zeitungen (Freibeuter, Akzente, Sinn und Form, Lettre, neue deutsche literatur, FAZ, Märkische Oderzeitung, Frankfurter Rundschau, taz, Chronika, Vima, Eleftherotypia usw.).

Gab von 1987 bis 1989 in der DDR die "inoffizielle" Publikationsreihe BIZARRE STÄDTE heraus, an der sich viele Autoren, Maler und Musiker beteiligten, sowie von 1990 bis 1991 die Zeitschrift SONDEUR. Lebte von 1992 bis 1996 in Athen.

Arbeitet seit 1980 mit Theodorakis zusammen, für den er über ein Dutzende CDs produzierte und an die 100 Konzerte weltweit organisierte. 1998 veröffentlichte Kutulas das Theodorakis-Werkverzeichnis.

Wirkte desweiteren seit Anfang der achtziger Jahre als Co-Autor und -Regisseur bei diversen Dokumentarfilm-Produktionen sowie als Dramaturg bei Theaterinszenierungen.

Ist seit Beginn der neunziger Jahre Musikproduzent. War verantwortlich für das Management der Millennium-Events 2000 an der Siegessäule in Berlin und auf der Akropolis in Athen.



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