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Theodorakis' LYSISTRATA




Das zentrale Thema der sehr attraktiven Kultur-Olympiade lautet "Die Zivilisation der Zivilisationen". Es wurde am Dienstag (23.1.) durch den griechischen Kulturminister in Gegenwart der Organisatoren der Olympischen Spiele in Griechenland 2004 (ATHOC) angekündigt.

Das Abhalten von "Kulturellen Olympischen Spielen" als Auftakt zu den Spielen von 2004 war eine der "Trumpfkarten" im Dossier der Athener Kandidatur, als das IOC der griechischen Hauptstadt die Spiele zusprach. Das wichtige Kulturministerium der Regierung hat eine anonyme Gesellschaft gegründet und mit der Organisation der Ereignisse beauftagt, deren Kosten man auf 40 Milliarden Drachmen schätzt (ein Euro entspricht 340.75 Drachmen)

Wie zu erwarten war, beginnt die Kultur-Olympiade sonntags im Konzertsaal der griechischen Hauptstadt mit einer Musikaufführung, die auf dem Mythos des "Prometheus" fusst und vom amerikanischen Regisseur Robert Wilson inszeniert wird. . Nach ihrer Uraufführung in Athen, wird die Produktion in anderen europäischen Städten vorgestellt.

Weitere Ereignisse im Zusammenhang mit der Kultur-Olympiade begreifen die internationale Bezeichnung des Jahres als das "Jahr des Sokrates", einen Internationalen Tag der Poesie und eine verstärkte griechische Präsenz an der internationalen Frankfurter Buchmesse.

Andere Events, diein den kommenden Jahren vorgesehen sind, umfassen mehrere Kunst- und Kulturausstellungen, sowie die Produktion von "Lysistrata" von Aristophanes mit, im besonderen, einer "modernen Wendung". Die Musik stammt vom berühmten griechischen Komponisten Mikis Theodorakis.

"Die Kultur-Olympiade ist keine nationale Veranstaltung, keine griechische oder hellenozentrische Aktivität; keine Attraktion, kein olympisches Festival oder eine Zugabe zur Vorbereitung der Spiele, aber eine Veranstaltung, die ihre eigene Substanz hat", sagte der Kulturminister Evangelos Venizelos, am Dienstag im Rahmen einer vielbeachteten Zeremonie.

nach ANA, Athen, 24/01/2001

Letzten Informationen zufolge wird "Lysistrate" im April 2002 uraufgeführt





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