| 12. 7.
1904 |
Geburt in
Parral als Neftali Ricardo Reyes Basalto, Sohn eines
Lokomotivführers. |
| 1910 -
1920 |
Besuch
des Knabengymnasiums in Temuco, erste Gedichtveröffentlichungen. |
| 1920 |
Entscheidet
sich für das Pseudonym Pablo Neruda. |
1921 -
1926
|
Pädagogikstudium
(Französischlehrer) in Santiago, Mitarbeiter verschiedener
Zeitschriften, Dichterlesungen und Einzelveröffentlichungen. |
| Ab 1927 |
Neruda
im konsularischen Dienst (u.a. in Rangun, Kalkutta, Buenos Aires). |
Ab 1935
|
Konsul
in Madrid, freundschaftlicher Verkehr mit Spaniens junger
Dichtergeneration (Garcia Lorca, Alberti, Guillèn). |
18. 7.
1936
|
Ermordung
Lorcas. Nach dem Putsch General Francos gegen die Republik,
solidarisiert sich Neruda mit dem antifaschistischen Kampf und beginnt
"Espana en el corazòn" (Spanien im Herzen). Abberufung als
Konsul. |
1938 -
1944
|
Vortragsreisen
durch Chile, Kuba, Generalkonsul in Mexiko-Stadt. Besuch der
präinkaischen Festung Macchu Picchu (Peru). |
| 1945 |
Eintritt
in die Kommunistische Partei Chiles. Neruda wird kommunistischer
Senator. |
1948
|
Neruda
entzieht sich der Verhaftung. Beginnt in der Illegalität den
"Canto General" (Der Große Gesang). Es folgen europäisches
Exil und ausgedehnte Reisen. |
| 1952 |
Rückkehr
nach Chile |
| 1957 |
Neruda
wird Präsident des chilenischen Schriftstellerverbandes. |
1967
|
Uraufführung
seines einzigen 1966 verfaßten Theaterstücks: "Fulgor y
muerte de Joaquin Murieta" (Glanz und Tod des Joaquin Murieta). |
1969
|
nominiert
die Kommunistische Partei Chiles Pablo Neruda zu ihrem
Präsidentschaftskandidaten, der aber zugunsten des von der Unidad
Popular designierten Kandidaten Salvador Allende zurücktritt. |
1970
|
Sieg der Unidad Popular. Neruda übernimmt im Auftrag der Regierung
Allende den Botschafterposten in Frankreich. |
| 21. 10.
1971 |
Neruda
erhält den Nobelpreis für Literatur. |
| Dezember 1972 |
Heimkehr
von seiner Botschaftermission, triumphaler Empfang im Nationalstadion
von Santiago. |
11. 9.
1973
|
Sturz
und Ermordung Salvador Allendes durch die faschistische Pinochet-Junta.
Nerudas Haus in Santiago wird verwüstet. |
| 24. 9. 1973 |
Neruda
erliegt am einem Krebsleiden. |
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Seine
Beisetzung gestaltet sich trotz starker Polizeiüberwachung zum
ersten Protest gegen den faschistischen Terror. |