Der „Syrtos Chaniotikos“ wurde in 1950 in Kreta, zunächst für Klavier und Orchester komponiert, und zwar während der Zeit, in der Mikis Theodorakis das Konservatorium von Chania für einige Monate leitete.
Die erste Ausführung des Werkes fand am Konservatorium unter seiner Leitung statt mit der Solistin Aliki Vatikioti.
1952, hat Theodorakis in Athen den „Syrtos“ für Klavier und Schlagzeug umgeschrieben und ihn in Michalis Katsaros gewidmet.
Später entwickelte sich diese Partitur in der Sonatine Nr.1 für Violine und Klavier, der Sonatine für Klavier und der Suite Nr.1 für Klavier und Orchester weiter, während das wichtigste Motiv in weitere Werke eingeflossen ist.
Der „Syrtos Chaniotikos“ ist ein Werk, das sich auf die kretische Tradition stützt, und besonders auf ihren Tanzrhythmen. Theodorakis selbst hat dazu geschrieben: „Ich muss sagen, dass ich 1949 Kreta näher kennen gelernt habe und sofort von seiner Musik begeistert war, die ich endlich so hörte, wie sie auf Festen und Kirmesfeiern gespielt wurde. Im „Syrtos“ imitiere ich am Klavier das „Laouto“ (die Laute), das die kretische Lyra begleitet. Daher die wiederholten Staccato-Noten“.
© Tatiana Papageorgiou
SYRTOS CHANIOTIKOS, AST 67
für Klavier und Orchester
Allegro vivace
Komposition: Frühling 1951 in Chania
UA: 21.9.1951 Odeon von Chania (Kreta)
Aliki Vatikioti, Klavier, Kleines Symphonieorchester Chania, dir.: Mikis Theodorakis
SYRTOS CHANIOTIKOS, AST 70
für Klavier und Schlagzeug
Für Michalis Katsaros
Komposition: 1952 in Athen
UA: 8.4.1952 in Athen
Aliki Vatikioti, Klavier, Anostolos Argyropoulos, Schlagzeug
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